Digitalisierung | Neue Förderung für die             Digitalisierung von KMU (BMWi)

Digitalisierung | Neue Förderung für die Digitalisierung von KMU 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem neu aufgelegten Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Unternehmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

 

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ im Überblick:

 

  • Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 EUR pro Unternehmen. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken (d.h. eine Kooperation von Unternehmen) kann die Summe bis 100.000 EUR betragen. Die minimale Fördersumme beträgt 17.000 EUR (bezüglich Investitionen in digitale Technologien) bzw. 3.000 EUR (bezüglich Investitionen in die Qualifizierung von Arbeitnehmern).

  • Die Förderquote beträgt 50 % des Investitionsvolumens (ab 01.07.2021 40 %). Die Förderhöhe ist nach der Unternehmensgröße gestaffelt (die vorgenannten Quoten gelten für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten). Sog. Bonusprozentpunkte sind möglich, z.B. +10%-Punkte bei Ansässigkeit in einem strukturschwachen Gebiet (weitere Informationen auf bmwi.de).

  • Antragsberechtigt sind alle Branchen (inkl. Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten.

  • Gefördert wird ein geplantes entsprechendes Digitalisierungsvorhaben, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

  • Durch Beantwortung von gezielten Fragen wird beim Förderantrag ein Digitalisierungsplan dargelegt. Dieser erläutert die Art und Anzahl der Maßnahmen, zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.

  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.

  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von 12 Monaten umgesetzt werden.

  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

 

Hinweis:

Das Antragstool ist ab dem 07.09.2020 auf der Homepage des BMWi verfügbar. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

 

 

Ihr Steuerteam

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

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Stand 14.09.2020

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